Wie oft passiert es schon, dass die Zukunft sich verdichtet und ihren Möglichkeitsstatus schlagartig abwirft wie einen schweren Mantel? Und dann als Notwendigkeit sich ankündigt? Als eine Einladung, als eine Probe, eine Konzentration? Wie oft zeigen alle Wegpfeiler unzweideutig in eine Richtung? Wie oft tut sich ein schmaler Korridor auf, der jede Idee des Umwegs austilgt? Und wie viel verlangt das ab, hier nicht den Schritt zur Seite zu machen oder die Augen zu verschließen, vor der schwersten Materie? Ohne Zweifel weiterzugehen in Richtung dieses Korridors, ohne Umschweife und schnurrstracks – ins Verderben. Und es trotzdem zu tun! Wider besseres Wissen. Wider die Vernunft.
Irgendwann einmal hat sie die Erfahrung gelehrt, jenes zu tun statt dieses. Bis der Tag kam, wo ein guter Geist gesichtslosen Widerstands sie dazu veranlasste, jenes fallen zu lassen wie ein zu lange getragenes Shirt. Und im gleichen Atemzug veranlasste sie irgendeine kopflose tänzerische Kraft dazu, eine Tür zu öffnen, die seit jeher verschlossen geblieben war. Und hinter dieser lange verschlossen gebliebenen Tür war eine Welt voller wunderlicher Ereignisse und feuergleicher Bilderfluten, die um sie strömten und ihr die Haare zerzausten.
Wirkliche Einsichten kommen nie aus dem Kopf. Und auch nicht aus dem Herzen oder den Eingeweiden.