Pferd auf der Weide

Geschichtenerzähler

Irgendjemand nimmt eine Pistole in die Hand. Eine Spielzeugpistole. Und die Geschichtenerzähler behaupten, dass sie Verwendung finden wird. So oder so. Aber die dahinterliegende Wahrheit ist, dass ein Pferd ungesattelt auf der Weide steht und niemand auf der bräunlichen Bananenschale ausrutschen wird. Pack es in eine Geschichte. Und hefte ein Gefühl dran. Oder behalte den Überblick auf andere Weise. Vielleicht rennen und an den nächsten durch Glut befeuerten Antrieb heften. Vielleicht auch eine Tafel in die Luft strecken, auf der Kausalität steht. Vielleicht hinsetzen und sich durchströmen lassen von allen Regungen. Oder einen Computer befragen. Aufstehen und in den weißen Himmel schauen, an dem die Schneeflocken tanzen.

Mittig auf der Rückbank eines Autos. Blick in den Innenspiegel an der Frontscheibe. Die Augen einer Psychologin rechts. Und links ein Psychologe. Spielzeugbaby rechts. Eigenartige Gegenstände werden ausgetauscht. Auf Augenhöhe. Ulkig. Eigentlich gab es doch ein Busticket. Kurz vor dem Einsteigen umentschieden. Lieber ins Auto. Fahrer unklar. Vages Gefühl der Bedrängnis. Ablenken mit einer kleinen Luftpumpe. Aber die Atmung verrät. Was solls? Und dann doch: Spielzeugpistole geht hin und her durch sechs Hände. Langweiliger parataktischer Stil. Keine Lust auf den Dschungel unüberschaubar vieler Nebensätze und Sinnzusammenhänge.